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Einzigartige Finanz- und Aufsichtskompetenz

Frankfurt bietet einen hervorragenden Zugang zu einem einzigartigen Ökosystem aus Finanz- und Aufsichtskompetenz. Zahlreiche internationale und europäische Institutionen, FinTechs, Beratungsfirmen und Forschungseinrichtungen sowie die prudentielle Aufsicht der EZB bilden einen Wissenspool, der seinesgleichen sucht.

Das Finanzzentrum

KontinentaleuropasNr. 1

Beschäftigte

im Finanzsektor 155.000

Banken

in Frankfurt280

Skyline von Frankfurt, im Vordergrund der Main
Quelle:  istockphoto / instamatics

Erstklassiges Finanzzentrum – Erstklassige Talente

Als Kontinentaleuropas Finanzzentrum Nummer 1 kann Frankfurt der AMLA einen Standort bieten, der zu den führenden Finanzzentren der Welt zählt. Nach dem Brexit konnte Frankfurt die mit Abstand meisten neuen Zulassungsanträge für Banken und andere Finanzdienstleistungsunternehmen verzeichnen.

Darüber hinaus ist das Rhein-Main-Gebiet Sitz der Deutsche Börse Gruppe inklusive der Eurex, Europas führender Terminbörse. Im Jahr 2022 belief sich das durchschnittliche monatliche Handelsvolumen an der Deutschen Börse auf ca. 130 Milliarden Euro und das durchschnittliche monatliche Kapitalvolumen für Derivate an der Eurex auf 11,3 Billionen Euro.

Ein großer Teil der Unternehmen, die unter direkter Aufsicht der AMLA stehen werden, sitzt in Frankfurt

Rund 280 in- und ausländische Banken sind in Frankfurt ansässig. Zusammen mit über 1.000 Finanzdienstleistungsunternehmen und einer großen Auswahl an internationalen Beratungsunternehmen ergibt dies ein einzigartiges Ökosystem. Es ist davon auszugehen, dass ein großer Teil der von der AMLA direkt zu beaufsichtigenden Unternehmen in Frankfurt ansässig sein wird – ein erheblicher organisatorischer Vorteil für die AMLA. Rund 81.000 Menschen sind heute im Frankfurter Finanzsektor beschäftigt und bieten damit einen großen Talentpool für die Region.

Der Ort, an dem eine innovative Zukunft entsteht

Frankfurt ist ein innovatives Finanzzentrum, das sich in ein weitreichendes FinTech-Netzwerk in Deutschland eingliedert. Das Investitionsvolumen in der FinTech-Branche war deutschlandweit 2021 so hoch wie nie zuvor. Neben Newcomern treiben auch etablierte Finanzinstitute wie die Deutsche Börse aus dem Rhein-Main-Gebiet die Digitalisierung des Finanzsektors entschieden voran.

Mit über 100 in der Region ansässigen FinTech-Firmen, von denen sich viele auf Aspekte der Geldwäschebekämpfung konzentrieren, zeichnet sich die Region Frankfurt durch ein junges, schnell wachsendes Ökosystem und ein großes Potenzial für den B2B-Handel aus. Die Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet haben ein außergewöhnliches Netzwerk mit anderen Finanz- und FinTech-Hubs weltweit aufgebaut – 75 % der Start-ups in der Region kooperieren mit etablierten Unternehmen. Diese Kooperationen werden bei den Bemühungen für die Geldwäschebekämpfung einen immensen Vorteil darstellen. Frankfurts Inkubator für FinTech-Initiativen, das TechQuartier, treibt Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Blockchain, InsureTech, PropTech, GreenTech und RegTech voran. Darüber hinaus wird in Kürze das Innovation Hub der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (Eurosystem Centre) in Frankfurt eröffnet.

Mit dem International Sustainability Standards Board (ISSB) hat eine Vorzeige-Institution für globale Nachhaltigkeitsstandards von morgen ihre Heimat in Frankfurt gefunden.

Deutschland ist ein Vorreiter in Sachen FinTech – unter den Top 3 in der EU und unter den Top 10 weltweit

Erfahrungen und Synergien bei der Aufsicht

Frankfurt bietet ein einzigartiges aufsichtliches Ökosystem und daher entsprechendes Fachwissen und Infrastrukturen: Frankfurt ist Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und ihres Aufsichtsarms SSM, der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA), des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB), der Deutschen Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Sitz von EZB und SSM: Informationsaustausch zwischen Behörden ist entscheidend für effektive Aufsicht

Die AMLA in diesem herausragenden Umfeld aufsichtlicher Expertise einzurichten, wird weitreichende Synergien heben und einen gelungenen Start der Behörde sicherstellen. Der Informationsaustausch zwischen Behörden ist entscheidend für eine effektive Aufsicht.

Zum operativen Start könnte die AMLA von den Erfahrungen der EZB in direkter und indirekter Aufsicht profitieren. Der Standort Frankfurt ermöglicht mit seinen kurzen Wegen eine starke Interaktion zwischen den Behörden und kann damit insgesamt zu einer Stärkung des europäischen Finanzsystems beitragen. Eine dauerhafte Kooperation zwischen der Bankenaufsicht der EZB und der Geldwäscheaufsicht der AMLA im Hinblick auf direkt beaufsichtigte Institute und anstehende Themen, insbesondere Zukunftsthemen wie der möglichen Entwicklung eines „digitalen Euro“, würde beide Einheiten stärken und die künftige Wirksamkeit von Banken- und Geldwäscheaufsicht weiter erhöhen.

Illustration: Behörden im Großraum Frankfurt
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Vielfältige Kooperationsmöglichkeiten in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet

Am Standort Frankfurt könnte die AMLA auch von der Nähe zu anderen Behörden und Institutionen mit verwandten Aufgabenfeldern profitieren, darunter:

  • die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit ihrer Rolle bei der Geldwäscheprävention im Finanzsektor
  • das Bundeskriminalamt (BKA) und das Hessische Landeskriminalamt als Sicherheitsbehörden mit übergeordneten strategischen und konzeptionellen Aufgaben
  • die „Anti Financial Crime Alliance“ (AFCA) als öffentlich-privates Leuchtturmprojekt, in dem Behörden und private Unternehmen (insb. in Frankfurt ansässige Banken) strategisch bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung kooperieren
  • die Frankfurter Niederlassung der „Global Legal Entity Identifier Foundation“ (GLEIF), von der aus die wesentlichen operativen Tätigkeiten stattfinden, um offene, standardisierte und hochwertige Referenzdaten über Rechtsträger bereitzustellen.